Verein         Allgemein    
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Bei den Projekten des Vereins stehen Integration und gleichberechtigte Zusammenarbeit von verschiedenen Personengruppen im Mittelpunkt. Spielzeuge für behinderte Kinder werden in internationalen UNESCO-Kreativitätsworkshops entwickelt, über unseren Versand und in der Ludothek (Spielzeugausleihe) angeboten sowie als Bauanleitungen publiziert. Projekte im In-und Ausland, in denen wir Menschen mit Behinderungen als Partner und Experten einbeziehen, werden von uns koordiniert und begleitet. Ein internationales Netzwerk ist weltweit aktiv. Weiterbildungsangebote, Workshops und Seminare für Eltern und Erzieher werden ebenfalls im In-und Ausland angeboten. Erhöhung der Beschäftigungschancen von Jugendlichen mit Behinderungen stehen im Mittelpunkt des Projektes Arbeit und Bildung, wir bieten die Möglichkeit von Berufsausbildung und Arbeitsförderung.

Anliegen und Zweck

Unser Anliegen ist es, einen Beitrag zu leisten zur geistigen, körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen, insbesondere solcher mit Behinderungen, und zwar in erster Linie durch Entwurf, Erprobung und Verbreitung von geeigneten Spielmitteln.
Dazu gehören Bildungsveranstaltungen für Eltern und Erzieher, Vorträge, Ausstellungen und Workshops.
Darüber hinaus sind unsere Aktivitäten darauf gerichtet, behinderten Jugendlichen durch praktische Tätigkeit die Integration in das Berufsleben zu erleichtern.

Mitgliedschaft

Der Verein hat derzeit 60 Mitglieder in 26 Ländern und ca. 20 MitarbeiterInnen - Pädagogen, Therapeuten, Designer, Verwaltungsangestellte und technische Kräfte. Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin e.V. Er ist Partner des UNESCO – Programms „Bildung für Kinder in Not“.Wir laden Sie ein Mitglied zu werden!
Der Verein ist gemeinnützig. Mitglied des Vereins können Personen werden, die die Ziele und Aufgaben des Vereins unterstützen wollen. Sie erhalten dadurch Informationen über Aktivitäten weltweit. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 30,00 € bzw.15,00 € ermäßigt.

Vorstand/Geschäftsführer

Katja Richter, Dr. Helmut Tautz und Ekkehard Bartsch sind langjährig als Vorstandsmitglieder tätig, sie wurden auf der letzten Mitgliederversammlung erneut bestätigt. Der Geschäftsführer ist Siegfried Zoels.

Mithilfe und Einladung zur Unterstützung

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit und freuen uns über Unterstützung, z.B.
- als ordentliches Mitglied des Vereins
- als förderndes Mitglied (Personen, Organisationen oder Einrich-tungen), die die Vereinsarbeit durch regelmäßige Beiträge oder andere  Leistungen unterstützen
- als ehrenamtliche/r MitarbeiterIn bei der Verwirklichung unserer  Projekte im In-und Ausland
- durch Spenden, Sachspenden und finanzielle Zuwendungen für die Vereinsarbeit oder für ein bestimmtes Projekt
- Der Verein ist in der Lage steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen auszustellen.

Vereinssitz

In den Jahren 2000-2003 wurde das Haus Nr. 24 umgebaut, 2004 wird der Umbau des Hauses Nr. 25 abgeschlossen. Beide Gebäude stehen auf dem Hinterhof im Zentrum des Sanierungsgebietes Prenzlauer Berg; sie sind ca. 100 Jahre alt und wurden ursprünglich als Pferdefuhrbetriebe genutzt.

Neben einem behindertengerechten Umbau war für unseren Verein ein weiteres Sanierungskriterium die umweltfreundliche Modernisierung. Umbau mit ökologischen Aspekten heißt hier:

- Verwendung ökologischer Werkstoffe, z.B. von gesundheitsfreundlichen Farben und nachwachsenden Dämmmaterialien.
- Energieeinsparungen durch optimierte Wärmedämmung sowie die Verbesserung der Belichtungsverhältnisse (Dacherhöhung um 1m und Einbau eines Lichtbandes, Einbau von Oberlichtern sowie von Ganzglastüren)
- Energiegewinnung durch Installation einer Photovoltaik-anlage; durch die Solaranlage wurden uns bereits 25-33% der Energiekosten erstattet
- Senkung des Trinkwasserverbrauchs durch Einbau einer Regenwassersammelanlage für Toilettenspülung und Grünanlagenbewässerung; durch die Anlage werden jährlich 50%-75% der Trinkwasserkosten eingespart.
- Hofbegrünung, einschließlich der wasserdurchlässigen Pflasterung des Innenhofes. So ist ein grüner Ruhepol entstanden der wesentlich zur Klimaverbesserung im Hof beiträgt.
- Schaffung von Vogelnistplätzen, durch eine spezielle Ausgestaltung des Daches

"Mit dem Sanierungsprojekt setzten wir zugleich ein deutliches Zeichen für die umweltfreundlichen Möglichkeiten einer Rekonstruktion von Altbausubstanz und zeigen, daß die Kosten für ökologische Maßnahmen nicht wesentlich höher sein müssen, als bei allgemein üblicher Bauweise." Zudem können wir langfristig gesehen ein Teil der Investitionen durch Einsparungen wieder einspielen", unterstreicht der Geschäftsführer Siegfried Zoels.

Das Zentrum Fördern durch Spielmittel wurde im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms (UEP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und des Landes Berlin/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung gefördert (4901 UEP/OÜ4 und 10607 UEP/OÜ4).

Einladung zur Unterstützung

Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit und freuen uns über Unterstützung, z.B.

- als ordentliches Mitglied des Vereins
- als förderndes Mitglied mit Stimmrecht (Personen, Organisationen oder Einrichtungen) durch regelmäßige Beiträge oder andere Leistungen für die Arbeit des Vereins
- als ehrenamtliche/r MitarbeiterIn bei der Verwirklichung unserer Projekte im In-und Ausland
- durch Spenden (Sponsormittel oder Sachspenden) für den Verein oder für ein bestimmtes Projekt (gegen Spendenbescheinigung).

Kontakt:

Öffnungszeiten: Mo-Fr 8-16.00 u. nach Vereinbarung
Immanuelkirchstr. 24/25, 10405 Berlin
Tel.: 030 - 442 92 93 Fax: 030 - 443 59 214
E-Mail: info@spielmittel.de
Internet: http://www.spielmittel.de
Konto-Nr. 337 21 00
BLZ: 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft AG
Geschäftsführer: Siegfried Zoels
Verkehrsanbindung:
Sie finden uns in der Immanuelkirchstrasse zwischen Greifswalder Straße und Prenzlauer Allee. Tram 2,3,4, Haltestelle Hufelandstr;
Tram 1, Haltestelle: Knaackstraße

   
    Spielzeug         Kinder und Spielmittel    
             

Spielen ist für die kindliche Entwicklung von zentraler Bedeutung. Im Spiel werden Fertigkeiten ausgebildet, Fähigkeiten entwickelt, Verhaltensweisen erlernt.
Das Spiel ist wie keine andere Tätigkeit geeignet, den Widerspruch zwischen Wollen und Können aufzuheben. Das Spiel vermittelt auch und besonders denen, die nicht so schnell auf Anregungen reagieren können und deren geistige und körperliche Kräfte sich nur langsam entwickeln und z.T. begrenzt sind, Freude, Befriedigung und Selbstvertrauen.


Neue Spielmittel


Gutes Spielzeug, das sich insbesondere auch für behinderte Kinder eignet, steht viel zu wenig, oft überhaupt nicht zur Verfügung.

Deshalb ist es Anliegen der vom Verein durchgeführten internationalen Kreativitäts-Workshops, Ideen für solche Spielmittel zu entwickeln, deren Eigenschaften über das herkömmliche Spielzeug hinausgehen. Sie sollen in erster Linie zum Spielen auffordern und lange Zeit Freude bereiten. Sie sind so gestaltet, daß sie gleichzeitig möglichst viele Sinne ansprechen: durch ihre einfachen Formen, durch klare leuchtende Farben, durch interessante Oberflächen, einige durch Geräusche, die sie machen, wenn man sie bewegt. Auf diese Weise können sie dazu beitragen, Behinderungen auszugleichen, und sie können Kinder dazu anregen, nicht ausreichend ausgebildete Körperfunktionen im Spiel zu trainieren. Manchen Kindern können sie helfen, überhaupt erst einmal spielen zu lernen. Wo es möglich und sinnvoll war, sind die Spielmittel so gestaltet, daß sie die Kommunikation zwischen Kindern, wie auch zwischen Erwachsenen und Kindern fördern und vorhandene Hemmungen überwinden helfen.

Erprobung

Die bei den UNESCO-Kreativitätsworkshops entwickelten Spielmittel wurden und werden nicht in erster Linie als therapeutische oder pädagogische Mittel angesehen, sondern als Spielzeug!
Wir wollen dazu beitragen, daß die Probleme der behinderten Kinder nicht als Sonderfälle behandelt werden. Die Spielsachen mögen in einigen Fällen ungewöhnlich und neuartig erscheinen, in anderen Fällen auf bekannte Ideen zurückgreifen. Sie lassen jedoch nicht erkennen, daß sie unter dem Aspekt entwickelt wurden, besonders für Kinder mit Behinderungen geeignet zu sein. Die Bedürfnisse des Nutzers -des Kindes mit Behinderung- sind Ausgangspunkt, dadurch konnten ganz neue Lösungen für Spielmittel gefunden werden. Die Prototypen werden in Kindereinrichtungen erprobt und wenn erforderlich überarbeitet und weiterentwickelt.

Herstellung

Nicht alle interessierten sind in der Lage und haben die Zeit, die Spielmittel selbst herzustellen oder trauen es sich nicht zu. Deshalb werden ausgewählte Ergebnisse der früheren UNESCO-Kreativitätsworkshops auch in Werkstätten für behinderte hergestellt und über unseren Spielmittelversand vertrieben.
Ein Ausgangspunkt unserer Arbeit war die Feststellung: Mensche mit Behinderung haben nicht in erster Linie Einschränkungen, sie haben viel mehr - wie alle Menschen – spezielle Fähigkeiten und Begabungen. Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht „Mitleidsprodukte“ sondern besonders gute Erzeugnisse herstellen, wie z.B. diese innovativen Spielmittel.

Verbreitung

Die Spielmittel können über das Internet bestellt werden. In unserem Verein haben wir einen kleinen Spielzeugladen, in dem Spielmittel und Publikationen erworben werden können.
Im Moment sind wir gerade dabei zu prüfen, wieweit es sinnvoll ist, gemeinsam mit Werkstätten für behinderte Menschen einen internationalen Vertriebsverbund auf zubauen.

   
    Ludothek         Spielzeugausleihe    
             

Ausleihen

Unsere Ludothek arbeitet ähnlich einer Bibliothek. Wir stellen pädagogisch und therapeutisch wertvolles Spielmittel zur persönlichen Nutzung zur Verfügung.

Spielen

Wir laden Kinder und Erwachsene ein, unser ständig wachsendes Spielzeugsortiment kennen zu lernen und einzelne Spielmittel in unseren Räumen auszuprobieren.

Beratung

Wir beraten Sie gern hinsichtlich geeigneter Spielzeuge für Ihre oder von Ihnen betreute Kinder.

Ehrenamtliche Mitarbeit

Praktikanten und ehrenamtliche Mitarbeiter sind herzlich willkommen.

Kritik

Für Rückmeldungen über Nutzung und Weierentwicklungsmöglich-keiten aller Spielzeuge sind wir dankbar.
Wir informieren die Industrie, die unentgeldlich Spielmittel zur Verfügung stellt -halbjährig- über die Erfolge der Nutzer mit dem jeweiligen Spielzeug.

   
    Arbeit & Bildung         Arbeit&Bildung und Berufsausbildung    
              Ziel unserer Arbeit ist die Verbesserung der Berufsvorbereitung von Jugendlichen aus Abgangsklassen von Schulen für Geistigbehinderte. Dabei arbeiten wir seit dem Schuljahr 1998/99 mit 2 Schulen im Großbezirk Pankow zusammen. Die Schüler werden in 1:1 Betreuung, mehrere Stunden die Woche, ein Jahr lang in unseren Werkstätten auf ihre spätere Tätigkeit vorbereitet.

Wir verstehen uns als Bindeglied zwischen schulischer und beruflicher Ausbildung. Mit dem Projekt helfen wir Eltern und Schule, sich ein gemeinsames Bild über die Möglichkeiten der Schüler zu verschaffen. Es klärt sich, welche Schüler in einer Werkstatt (WfB) tätig werden sollten und welche Schüler sogar in der Lage wären eine Ausbildung für Lernbehinderte erfolgreich zu absolvieren.

Wer sind wir?

Neben einer Pädagogin führen fünf handwerklich qualifizierte ProjektmitarbeiterInnen (z. B. Schneider, Tischler) mit mehrjähriger Erfahrung in der Arbeit mit geistig Behinderten das Projekt Arbeit und Bildung durch. Die Arbeit wird durch regelmäßige Supervision begleitet.

Ablauf

Die Schulung in den Werkstätten des Vereins ist systematisch aufgebaut. Durch Einzelbetreuung können wir Umfang und Schwierigkeitsgrad der Übungen den Voraussetzungen der einzelnen Schüler anpassen. Die Jugendlichen erlernen in der Textilwerkstatt Anzeichnen und Zuschneiden von Stoffen sowie den Umgang mit der elektrischen Nähmaschine, in der Holzwerkstatt den Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und verschiedenen Holzwerkstoffen.

Als Lernergebnis sind die SchülerInnen zum Ende eines Schuljahres in der Lage, einfache Gegenstände aus beiden genannten Werkstattbereichen zunehmend selbständig herzustellen. Neben Fachkenntnissen werden vor allem Schlüsselqualifikationen, wie Ausdauer, Konzentration und Genauigkeit erlernt und verbessert.

Berufsausbildung und Tischlerei

Wir haben mit der Berufsausbildung von Lehrlingen in der Tischlerei und in der Schneiderei begonnen. Damit leisten wir unseren Beitrag, daß auch Lehrlingen mit Behinderungen oder Einschränkungen eine berufliche Chance geboten wird.

   
    Seminare         Weiterbildung/Erwachsenenbildung    
             

„Von der Sinneserfahrung zur Spielzeugwerkstatt“

Zu diesem Thema bieten wir eine Werkstatt für PädagogInnen, TherapeutInnen, Eltern und alle Interessierten als Weiterbildung an. Die Werkstatt ist in der Regel zweigeteilt.

Ablauf

1. Teil Durch ungewöhnliche, vielseitigen Spiele, die zugleich Anregung für die pädagogische Arbeit selbst sein können, werden Eigenwahrnehmung, Abgrenzungs- und Einfühlungsvermögen geschult. Durch das Sich-selbst-Erfahren in der Gruppe wird die individuelle Flexibilität, aber auch der eigene methodische Ansatz bei der Arbeit verbessert werden.

Im 2. Teil bauen die Teilnehmer einfaches Spielzeug nach, das besonders zur Sinnesförderung geeignet ist. Im Mittelpunkt steht das „Selbst-Tun". Durch das Bauen der Spielmittel lernen die Teilnehmer verschiedene Materialien und einfache Herstellungstechnologien kennen und bekommen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Diese Erfahrungen und Anregungen geben sie in ihrer Arbeit weiter, und werden in die Lage versetzt, bei den Kindern vorhandene Potentiale zu erkennen und zu fördern.

Die Werkstatt wird von einer Präsentation weiterer Spielmittel begleitet.

Organisation und Durchführung

Diese stark praxisorientierte Weiterbildung bieten wir zwei- oder fünftägig an. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 18, die maximale 28 Teilnehmer. Die Werkstatt kann entweder in den Räumlichkeiten des Vereins in Berlin oder vor Ort in Ihrer Einrichtung durchgeführt werden. Es wird ein Raum von mindestens 50 m² benötigt, in dem auch gebohrt, geschliffen und gesägt werden kann und der mit Tischen und Stühlen ausgestattet ist. Der Verein hält eine Grundausstattung von Arbeitsmitteln und Werkzeugen bereit.

Kosten pro Teilnehmer

- zweitägige Werkstatt 50,00 Euro.
- fünftägige Werkstatt 180,00 Euro
- Die Materialkosten sind enthalten.
Bei der Durchführung einer Werkstatt außerhalb von
Berlin kommen die Fahrtkosten und die Übernachtung hinzu.


Lehrangebote

Im Lauf der Zeit haben wir aufgrund von konkreten Anfragen weitere Aus- und Weiterbildungsangebote für einzelne Berufsgruppen entwickelt:
Für die Aus- und Weiterbildung von Arbeitsassistenten, die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen tätig sind bzw. werden, haben wir spezifische Lehrangebote entwickelt. In gleicher Weise unterstützen wir die Aus- und Weiterbildung von Heilerziehungspflegern.

Weitere Innovative Angebote


Durchführung und Ziele der Workshops

Jeder Mensch hat Fähigkeiten, hat ein kreatives Potential - meist ist er sich dessen noch gar nicht bewußt geworden. In den “Workshops der einbeziehenden Kreativität” nehmen wir die Teilnehmer ernst und versuchen sie dazu zu bringen, daß sie ihre verborgenen Möglichkeiten selbst entdecken. Spielzeug ist dabei ein besonders geeigneter Ausgangspunkt, weil jeder Experte ist und unerwartet an Zusammenhänge anknüpfen kann, die er längst verdrängt und vergessen hat. Aber auch andere Themen können Ausgangspunkt sein. Und diejenigen, die sich gar nicht motivieren lassen, bitten wir einen Videofilm vom Workshop anzufertigen. Auf einmal erreichen wir Motivation durch Entdeckungsreisen in die Möglichkeiten der Technik.

Unsere Angebote

Wir führen Workshops in nahezu allen sozialen Bereichen durch.
Umfangreiche Erfahrungen haben wir mit:

- Workshops für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen sowie mit psychisch Kranken zur Weiterentwicklung von Spielzeugideen und Überführung dieser Weiterentwicklungen in die Werkstätten für behinderte Menschen und in Sozialbetriebe
- generationsübergreifenden Workshops zum Thema Spielen und Spielzeug für und mit Senioren, Seniorinnen und Kindern
- Workshops mit jugendlichen Strafgefangenen zur Entwicklung von Computerspielen
- Workshops mit Sozialhilfeempfängern zur Weiterentwicklung von Spielzeugentwürfen

Diese und ähnliche Workshops konzipieren, veranstalten und begleiten wir in enger Kooperation mit dem jeweiligen Partner. Wir passen unsere praktischen Angebote und Themen auf die jeweilige Gruppe und die individuellen Bedürfnisse der Teilnehmer an. So können wir Menschen ermutigen, ihren Kenntnissen, Erfahrungen und Fähigkeiten zu vertrauen, ihre Kompetenzen (wieder-) zu entdecken und auszuschöpfen, Selbstvertrauen zu entwickeln und sich neuen Aufgaben zu stellen.

   
    Internationales         UNESCO-Kreativitätsworkshops    
             

Seit 1980 führen Mitarbeiter des Vereins interdisziplinäre Workshops zur Weiterbildung von Designern zum Thema "Rehabilitation" durch. Daraus haben sich die UNESCO- Greativitätsworkshop, "Toys for Children`s Rehabilitation" entwickelt.
20 Teilnehmer (Designer, Pädagogen, Therapeuten und Spielzeugmacher) in der Regel aus 15 Ländern, leben 2 Wochen in Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Sie hospitieren bei Kindern und Erwachsenen, lernen die individuellen Probleme, vor allem aber auch die Fähigkeiten und Begabungen kennen. Daraus entstehen neuartige, einfache, leicht herzustellende, sinnvolle Spielzeuge. Die konsequenten Designlösungen haben den Ursprung in in den besonderen Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen mit Behinderungen. Es entsteht kein "behindertes", sondern einfach gutes Spielzeug: Spielzeug, das die Sinne anregt und therapeutische Funktionen erfüllt. Im Laufe der Zeit entstanden so über 200 innovative Spielzeugideen.

Von 1990 bis 2003 führte der Verein in Zusammenarbeit mit der UNESCO und Partnern vor Ort weltweit 12 solcher Kreativitätsworkshops durch. Über diese Arbeit entstand ein internationales Netzwerk.

EU-Projekte

Gemeinsam mit Partnern in anderen Ländern haben wir Workshopserien entwickelt, in denen wir mit Personen aus Randgruppen (wie Menschen mit Behinderung, Senioren, Gefangene) Spielzeug gestalten und herstellen. Dies führt nicht nur zu gegenständlichen Ergebnissen, durch die kreative Arbeit werden Motivation, Selbstbewusstsein und gleichberechtigte Zusammenarbeit erlebt. Projekte, die diesen Ansatz deutlich machen:
waren z.B. das T.I.C.- und T.I.M. Projekt.

Workshops für Erzieher bzw. für Handwerker

Seit einem Jahrzehnt führt der Verein als Partner des UNESCO-Programms „Bildung für Kinder in Not” Projekte in Entwicklungsländern durch. Mit den Erziehern suchen wir gemeinsam nach Möglichkeiten, um Kinder noch gezielter durch Herstellung und Gebrauch von Spielmitteln aus einheimischen Materialien fördern zu können.

Handwerker mit Behinderungen in Entwicklungsländern unterstützen wir durch praktisch orientierte Seminare für Handwerker, in denen wir miteinander die jeweiligen Erfahrungen bei der Herstellung von Spielzeug austauschen. Ausbildungsstätten und Weiterbildungseinrichtungen für Designer, bzw. für Erzieher unterstützen wir bei der Ausarbeitung ihrer Lehrprogramme, z.B. in Indien, Ungarn und Rußland.

Durch die ausländischen Teilnehmer an den Kreativitätsworkshops hat sich fast automatisch ein internationales Netzwerk gebildet. Am Ende der Workshops fragten uns die Teilnehmer: Was können wir selbst tun, um das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern? Oft entwickelten die ehemaligen Teilnehmer eigene Projekte und Initiativen. Der Verein unterstützte sie dabei mit Rat und Tat. Der Verein wirkt bei UNESCO-Programmen mit. Er ist Mitglied des CONFINTEA Disability Network sowie Partner des UNESCO-Programms „Bildung für Kinder in Not”.

Wir beginnen außerdem gerade damit, einen internationalen Newsletter herauszugeben, durch den sich interessierte noch umfassender gegenseitig über Aktivitäten in den verschiedenen Ländern informieren können.

Kooperationen

Mit ehemaligen Teilnehmern von Kreativitätsworkshops haben sich dauerhafte, stabile Kooperationsbeziehungen.

   
    Versand         Direktverkauf und Versand    
              Die Produkte des Versands, u.a. Spielzeug, das Ausstellungssystem und die Publikationen, wie z.B. Spielmittelbauanleitungen) sind in internationalen
UNESCO-Kreativitätsshops entstanden.
   
    Tischlerei         Tischlerei als Zweck und Ausbildungsbetrieb    
   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

       

Zweckbetrieb

Im Jahr 2002 erhielten wir die Möglichkeit, die moderne Maschinenausstattung eines anderen gemeinnützigen Vereins zu übernehmen. Dadurch waren wir in der Lage, einen Zweckbetrieb einzurichten, in dem fachlich erfahrene Menschen mit Behinderungen und hochqualifizierte Langzeitarbeitslose beschäftigt werden.

Gleichzeitig haben wir mit der Berufsausbildung von Lehrlingen in der Tischlerei begonnen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung der Lehrstellensituation in Berlin, insbesondere für Jugendliche mit Behinderungen. Andererseits haben wir so die Vorraussetzung geschaffen, daß zu einem späteren Zeitpunkt Schüler aus dem Projekt "Arbeit und Bildung" bei uns eine Lehrausbildung beginnen können.


Service und Angebote

Unsere Tischlerei hat die Möglichkeit vielfältige Aufträge schnell und in hoher Qualität zu einem günstigen Preis zu erledigen, z.B.:

- Herstellung und Reparatur von Spielmitteln
- Herstellung und Aufarbeitung von Möbeln
- Einbau und Maßanfertigung von Möbeln aller Art:    Hochbetten, Regale, Schränke, Küchen- und Badmöbel
- Reparatur und Abdichten von Fenstern und Türen
- Umsetzung unserer und Ihrer Ideen durch unsere Designer
- Beratung und Aufmaß nach Absprache

   
   

Schneiderei

 

 

Vereinslogo

       
Änderungsschneiderei neu eröffnet

- Änderungen aller Art und Reparaturen
- Anfertigung von Gardinen
- Individuelle Produkte aus Textilien
- Anfertigung von kleinen textilen Serien
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  und Accessoires


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