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Verein |
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Allgemein |
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Bei den Projekten des Vereins stehen Integration und gleichberechtigte
Zusammenarbeit von verschiedenen Personengruppen im Mittelpunkt.
Spielzeuge für behinderte Kinder werden in internationalen
UNESCO-Kreativitätsworkshops entwickelt, über unseren Versand
und in der Ludothek (Spielzeugausleihe) angeboten sowie als Bauanleitungen
publiziert. Projekte im In-und Ausland, in denen wir
Menschen mit Behinderungen als Partner und Experten einbeziehen, werden
von uns koordiniert und begleitet. Ein internationales Netzwerk ist weltweit
aktiv. Weiterbildungsangebote, Workshops und Seminare
für Eltern und Erzieher werden ebenfalls im In-und Ausland angeboten.
Erhöhung der Beschäftigungschancen von Jugendlichen
mit Behinderungen stehen im Mittelpunkt des Projektes Arbeit und Bildung,
wir bieten die Möglichkeit von Berufsausbildung und Arbeitsförderung.
Anliegen
und Zweck
Unser Anliegen ist es, einen Beitrag zu leisten zur geistigen,
körperlichen und seelischen Entwicklung von Kindern und Jugendlichen,
insbesondere solcher mit Behinderungen, und zwar in erster Linie durch
Entwurf, Erprobung und Verbreitung von geeigneten Spielmitteln.
Dazu gehören Bildungsveranstaltungen für Eltern und Erzieher,
Vorträge, Ausstellungen und Workshops.
Darüber hinaus sind unsere Aktivitäten darauf gerichtet, behinderten
Jugendlichen durch praktische Tätigkeit die Integration in das Berufsleben
zu erleichtern.
Mitgliedschaft
Der Verein hat derzeit 60 Mitglieder in 26 Ländern und ca. 20 MitarbeiterInnen
- Pädagogen, Therapeuten, Designer, Verwaltungsangestellte und technische
Kräfte. Der Verein ist anerkannter Träger der freien Jugendhilfe
und Mitglied im Paritätischen Wohlfahrtsverband, Landesverband Berlin
e.V. Er ist Partner des UNESCO – Programms „Bildung für
Kinder in Not“.Wir laden Sie ein Mitglied zu werden!
Der Verein ist gemeinnützig. Mitglied des Vereins
können Personen werden,
die die Ziele und Aufgaben des Vereins unterstützen
wollen. Sie erhalten dadurch Informationen über Aktivitäten
weltweit. Der Mitgliedsbeitrag beträgt jährlich 30,00 €
bzw.15,00 € ermäßigt.
Vorstand/Geschäftsführer
Katja Richter, Dr. Helmut
Tautz und Ekkehard Bartsch sind langjährig als Vorstandsmitglieder
tätig, sie wurden auf der letzten Mitgliederversammlung
erneut bestätigt. Der Geschäftsführer
ist Siegfried Zoels.
Mithilfe
und Einladung zur Unterstützung
Wir
bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit und freuen uns
über Unterstützung, z.B.
- als ordentliches Mitglied des Vereins
- als förderndes Mitglied (Personen, Organisationen oder Einrich-tungen),
die die Vereinsarbeit durch regelmäßige Beiträge oder
andere Leistungen unterstützen
- als ehrenamtliche/r MitarbeiterIn bei der Verwirklichung unserer Projekte
im In-und Ausland
- durch Spenden, Sachspenden und finanzielle Zuwendungen für die
Vereinsarbeit oder für ein bestimmtes Projekt
- Der Verein ist in der Lage steuerlich absetzbare Spendenbescheinigungen
auszustellen.
Vereinssitz
In
den Jahren 2000-2003 wurde das Haus Nr. 24 umgebaut, 2004 wird der Umbau
des Hauses Nr. 25 abgeschlossen. Beide Gebäude stehen auf dem Hinterhof
im Zentrum des Sanierungsgebietes Prenzlauer Berg; sie sind ca. 100 Jahre
alt und wurden ursprünglich als Pferdefuhrbetriebe genutzt.
Neben einem behindertengerechten Umbau war für unseren Verein ein
weiteres Sanierungskriterium die umweltfreundliche Modernisierung. Umbau
mit ökologischen Aspekten heißt hier:
- Verwendung ökologischer Werkstoffe, z.B. von gesundheitsfreundlichen
Farben und nachwachsenden Dämmmaterialien.
- Energieeinsparungen durch optimierte Wärmedämmung
sowie die Verbesserung der Belichtungsverhältnisse (Dacherhöhung
um 1m und Einbau eines Lichtbandes, Einbau von Oberlichtern sowie von
Ganzglastüren)
- Energiegewinnung durch Installation einer Photovoltaik-anlage;
durch die Solaranlage wurden uns bereits 25-33% der Energiekosten
erstattet
- Senkung des Trinkwasserverbrauchs durch Einbau einer
Regenwassersammelanlage für Toilettenspülung und Grünanlagenbewässerung;
durch die Anlage werden jährlich 50%-75% der Trinkwasserkosten
eingespart.
- Hofbegrünung, einschließlich der wasserdurchlässigen
Pflasterung des Innenhofes. So ist ein grüner Ruhepol entstanden
der wesentlich zur Klimaverbesserung im Hof beiträgt.
- Schaffung von Vogelnistplätzen, durch
eine spezielle Ausgestaltung des Daches
"Mit dem Sanierungsprojekt setzten wir zugleich ein deutliches Zeichen
für die umweltfreundlichen Möglichkeiten einer Rekonstruktion
von Altbausubstanz und zeigen, daß die Kosten für ökologische
Maßnahmen nicht wesentlich höher sein müssen, als bei
allgemein üblicher Bauweise." Zudem können wir langfristig
gesehen ein Teil der Investitionen durch Einsparungen wieder einspielen",
unterstreicht der Geschäftsführer Siegfried Zoels.
 
Das
Zentrum Fördern durch Spielmittel wurde im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms
(UEP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE) und des Landes Berlin/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
gefördert (4901
UEP/OÜ4 und 10607 UEP/OÜ4).

Einladung
zur Unterstützung
Wir bieten vielfältige Möglichkeiten zur Mitarbeit
und freuen uns über Unterstützung, z.B.
- als ordentliches Mitglied des Vereins
- als förderndes Mitglied mit Stimmrecht (Personen, Organisationen
oder Einrichtungen) durch regelmäßige Beiträge oder andere
Leistungen für die Arbeit des Vereins
- als ehrenamtliche/r MitarbeiterIn bei der Verwirklichung unserer Projekte
im In-und Ausland
- durch Spenden (Sponsormittel oder Sachspenden) für den Verein oder
für ein bestimmtes Projekt (gegen Spendenbescheinigung).
Kontakt:
Öffnungszeiten:
Mo-Fr 8-16.00 u. nach Vereinbarung
Immanuelkirchstr. 24/25, 10405 Berlin
Tel.: 030 - 442 92 93 Fax: 030 - 443 59 214
E-Mail: info@spielmittel.de
Internet: http://www.spielmittel.de
Konto-Nr. 337 21 00
BLZ: 100 205 00
Bank für Sozialwirtschaft AG
Geschäftsführer: Siegfried Zoels
Verkehrsanbindung: Sie
finden uns in der Immanuelkirchstrasse zwischen Greifswalder Straße
und Prenzlauer Allee. Tram
2,3,4,
Haltestelle Hufelandstr;
Tram 1, Haltestelle: Knaackstraße |
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Spielzeug |
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Kinder
und Spielmittel |
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Spielen
ist für die kindliche Entwicklung von zentraler Bedeutung. Im Spiel
werden Fertigkeiten ausgebildet, Fähigkeiten entwickelt, Verhaltensweisen
erlernt.
Das Spiel ist wie keine andere Tätigkeit geeignet, den Widerspruch
zwischen Wollen und Können aufzuheben. Das Spiel vermittelt auch
und besonders denen, die nicht so schnell auf Anregungen reagieren können
und deren geistige und körperliche Kräfte sich nur langsam entwickeln
und z.T. begrenzt sind, Freude, Befriedigung und Selbstvertrauen.
Neue Spielmittel
Gutes Spielzeug, das sich insbesondere auch für behinderte Kinder
eignet, steht viel zu wenig, oft überhaupt nicht zur Verfügung.
Deshalb ist es Anliegen der vom Verein durchgeführten internationalen
Kreativitäts-Workshops, Ideen für solche Spielmittel zu entwickeln,
deren Eigenschaften über das herkömmliche Spielzeug hinausgehen.
Sie sollen in erster Linie zum Spielen auffordern und lange Zeit Freude
bereiten. Sie sind so gestaltet, daß sie gleichzeitig möglichst
viele Sinne ansprechen: durch ihre einfachen Formen, durch klare leuchtende
Farben, durch interessante Oberflächen, einige durch Geräusche,
die sie machen, wenn man sie bewegt. Auf diese Weise können sie dazu
beitragen, Behinderungen auszugleichen, und sie können Kinder dazu
anregen, nicht ausreichend ausgebildete Körperfunktionen im Spiel
zu trainieren. Manchen Kindern können sie helfen, überhaupt
erst einmal spielen zu lernen. Wo es möglich und sinnvoll war, sind
die Spielmittel so gestaltet, daß sie die Kommunikation zwischen
Kindern, wie auch zwischen Erwachsenen und Kindern fördern und vorhandene
Hemmungen überwinden helfen.
Erprobung
Die bei den UNESCO-Kreativitätsworkshops entwickelten
Spielmittel wurden und werden nicht in erster Linie als therapeutische
oder pädagogische Mittel angesehen, sondern als Spielzeug!
Wir wollen dazu beitragen, daß die Probleme der behinderten Kinder
nicht als Sonderfälle behandelt werden. Die Spielsachen mögen
in einigen Fällen ungewöhnlich und neuartig erscheinen, in anderen
Fällen auf bekannte Ideen zurückgreifen. Sie lassen jedoch nicht
erkennen, daß sie unter dem Aspekt entwickelt wurden, besonders
für Kinder mit Behinderungen geeignet zu sein. Die Bedürfnisse
des Nutzers -des Kindes mit Behinderung- sind Ausgangspunkt, dadurch konnten
ganz neue Lösungen für Spielmittel gefunden werden. Die Prototypen
werden in Kindereinrichtungen erprobt und wenn erforderlich überarbeitet
und weiterentwickelt.
Herstellung
Nicht
alle interessierten sind in der Lage und haben die Zeit, die Spielmittel
selbst herzustellen oder trauen es sich nicht zu. Deshalb werden ausgewählte
Ergebnisse der früheren UNESCO-Kreativitätsworkshops auch in
Werkstätten für behinderte hergestellt und über unseren
Spielmittelversand vertrieben.
Ein Ausgangspunkt unserer Arbeit war die Feststellung: Mensche mit Behinderung
haben nicht in erster Linie Einschränkungen, sie haben viel mehr
- wie alle Menschen – spezielle Fähigkeiten und Begabungen.
Deshalb sollte darauf geachtet werden, dass sie nicht „Mitleidsprodukte“
sondern besonders gute Erzeugnisse herstellen, wie z.B. diese innovativen
Spielmittel.
Verbreitung
Die Spielmittel können über das
Internet bestellt werden. In unserem Verein haben wir einen kleinen Spielzeugladen,
in dem Spielmittel und Publikationen erworben werden können.
Im Moment sind wir gerade dabei zu prüfen, wieweit es sinnvoll ist,
gemeinsam mit Werkstätten für behinderte Menschen einen internationalen
Vertriebsverbund auf zubauen. |
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Ludothek |
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Spielzeugausleihe |
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Ausleihen
Unsere Ludothek arbeitet ähnlich einer Bibliothek.
Wir stellen pädagogisch und therapeutisch wertvolles Spielmittel
zur persönlichen Nutzung zur Verfügung.
Spielen
Wir laden Kinder und Erwachsene ein, unser ständig
wachsendes Spielzeugsortiment kennen zu lernen und einzelne Spielmittel
in unseren Räumen auszuprobieren.
Beratung
Wir beraten Sie gern hinsichtlich geeigneter Spielzeuge
für Ihre oder von Ihnen betreute Kinder.
Ehrenamtliche
Mitarbeit
Praktikanten und ehrenamtliche Mitarbeiter sind
herzlich willkommen.
Kritik
Für Rückmeldungen über Nutzung und
Weierentwicklungsmöglich-keiten aller Spielzeuge sind wir dankbar.
Wir informieren die Industrie, die unentgeldlich Spielmittel zur Verfügung
stellt -halbjährig- über die Erfolge der Nutzer mit dem jeweiligen
Spielzeug. |
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Arbeit & Bildung |
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Arbeit&Bildung
und Berufsausbildung |
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Ziel
unserer Arbeit ist die Verbesserung der Berufsvorbereitung von Jugendlichen
aus Abgangsklassen von Schulen für Geistigbehinderte. Dabei arbeiten
wir seit dem Schuljahr 1998/99 mit 2 Schulen im Großbezirk Pankow
zusammen. Die Schüler werden in 1:1 Betreuung, mehrere Stunden die
Woche, ein Jahr lang in unseren Werkstätten auf ihre spätere Tätigkeit
vorbereitet.
Wir
verstehen uns als Bindeglied zwischen schulischer und beruflicher Ausbildung.
Mit dem Projekt helfen wir Eltern und Schule, sich ein gemeinsames Bild
über die Möglichkeiten der Schüler zu verschaffen. Es klärt
sich, welche Schüler in einer Werkstatt (WfB) tätig werden sollten
und welche Schüler sogar in der Lage wären eine Ausbildung für
Lernbehinderte erfolgreich zu absolvieren.
Wer
sind wir?
Neben einer
Pädagogin führen fünf handwerklich qualifizierte ProjektmitarbeiterInnen
(z. B. Schneider, Tischler) mit mehrjähriger Erfahrung in der Arbeit
mit geistig Behinderten das Projekt Arbeit und Bildung durch. Die Arbeit
wird durch regelmäßige Supervision begleitet.
Ablauf
Die Schulung
in den Werkstätten des Vereins ist systematisch aufgebaut. Durch
Einzelbetreuung können wir Umfang und Schwierigkeitsgrad der Übungen
den Voraussetzungen der einzelnen Schüler anpassen. Die Jugendlichen
erlernen in der Textilwerkstatt Anzeichnen und Zuschneiden von Stoffen
sowie den Umgang mit der elektrischen Nähmaschine, in der Holzwerkstatt
den Umgang mit Werkzeugen, Maschinen und verschiedenen Holzwerkstoffen.
Als
Lernergebnis sind die SchülerInnen zum Ende eines Schuljahres in
der Lage, einfache Gegenstände aus beiden genannten Werkstattbereichen
zunehmend selbständig herzustellen. Neben Fachkenntnissen werden
vor allem Schlüsselqualifikationen, wie Ausdauer, Konzentration und
Genauigkeit erlernt und verbessert.
Berufsausbildung
und Tischlerei
Wir haben
mit der Berufsausbildung von Lehrlingen in der Tischlerei
und in der Schneiderei begonnen. Damit leisten wir unseren Beitrag, daß
auch Lehrlingen mit Behinderungen oder Einschränkungen eine berufliche
Chance geboten wird. |
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Seminare |
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Weiterbildung/Erwachsenenbildung |
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„Von
der Sinneserfahrung zur Spielzeugwerkstatt“
Zu
diesem Thema bieten wir eine Werkstatt für PädagogInnen, TherapeutInnen,
Eltern und alle Interessierten als Weiterbildung an. Die Werkstatt ist
in der Regel zweigeteilt.
Ablauf
1. Teil Durch ungewöhnliche, vielseitigen Spiele,
die zugleich Anregung für die pädagogische Arbeit selbst sein
können, werden Eigenwahrnehmung, Abgrenzungs- und Einfühlungsvermögen
geschult. Durch das Sich-selbst-Erfahren in der Gruppe wird die individuelle
Flexibilität, aber auch der eigene methodische Ansatz bei der Arbeit
verbessert werden.
Im
2. Teil bauen die Teilnehmer einfaches Spielzeug nach,
das besonders zur Sinnesförderung geeignet ist. Im Mittelpunkt steht
das „Selbst-Tun". Durch das Bauen der Spielmittel lernen die
Teilnehmer verschiedene Materialien und einfache Herstellungstechnologien
kennen und bekommen Vertrauen in ihre eigenen Fähigkeiten. Diese
Erfahrungen und Anregungen geben sie in ihrer Arbeit weiter, und werden
in die Lage versetzt, bei den Kindern vorhandene Potentiale zu erkennen
und zu fördern.
Die
Werkstatt wird von einer Präsentation weiterer Spielmittel begleitet.
Organisation
und Durchführung
Diese
stark praxisorientierte Weiterbildung bieten wir zwei- oder fünftägig
an. Die Mindestteilnehmerzahl beträgt 18, die maximale 28 Teilnehmer.
Die Werkstatt kann entweder in den Räumlichkeiten des Vereins in
Berlin oder vor Ort in Ihrer Einrichtung durchgeführt werden. Es
wird ein Raum von mindestens 50 m² benötigt, in dem auch gebohrt,
geschliffen und gesägt werden kann und der mit Tischen und Stühlen
ausgestattet ist. Der Verein hält eine Grundausstattung von Arbeitsmitteln
und Werkzeugen bereit.
Kosten
pro Teilnehmer
- zweitägige Werkstatt 50,00 Euro.
- fünftägige Werkstatt 180,00 Euro
- Die Materialkosten sind enthalten.
Bei der Durchführung einer Werkstatt außerhalb von
Berlin kommen die Fahrtkosten und die Übernachtung hinzu.
Lehrangebote
Im
Lauf der Zeit haben wir aufgrund von konkreten Anfragen weitere Aus- und
Weiterbildungsangebote für einzelne Berufsgruppen entwickelt:
Für die Aus- und Weiterbildung von Arbeitsassistenten,
die in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen tätig
sind bzw. werden, haben wir spezifische Lehrangebote
entwickelt. In gleicher Weise unterstützen wir die Aus- und Weiterbildung
von Heilerziehungspflegern.
Weitere Innovative Angebote
Durchführung
und Ziele der Workshops
Jeder Mensch hat Fähigkeiten, hat
ein kreatives Potential - meist ist er sich dessen noch gar nicht
bewußt geworden. In den “Workshops der einbeziehenden Kreativität”
nehmen wir die Teilnehmer ernst und versuchen sie dazu zu bringen, daß
sie ihre verborgenen Möglichkeiten selbst entdecken.
Spielzeug ist dabei ein besonders geeigneter Ausgangspunkt, weil jeder
Experte ist und unerwartet an Zusammenhänge anknüpfen kann,
die er längst verdrängt und vergessen hat. Aber auch andere
Themen können Ausgangspunkt sein. Und diejenigen, die sich gar nicht
motivieren lassen, bitten wir einen Videofilm vom Workshop anzufertigen.
Auf einmal erreichen wir Motivation durch Entdeckungsreisen in die Möglichkeiten
der Technik.
Unsere
Angebote
Wir führen Workshops in nahezu allen sozialen
Bereichen durch.
Umfangreiche Erfahrungen haben wir mit:
- Workshops für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen
sowie mit psychisch Kranken zur Weiterentwicklung von Spielzeugideen und
Überführung dieser Weiterentwicklungen in die Werkstätten
für behinderte Menschen und in Sozialbetriebe
- generationsübergreifenden Workshops zum Thema Spielen und Spielzeug
für und mit Senioren, Seniorinnen und Kindern
- Workshops mit jugendlichen Strafgefangenen zur Entwicklung von Computerspielen
- Workshops mit Sozialhilfeempfängern zur Weiterentwicklung von Spielzeugentwürfen
Diese
und ähnliche Workshops konzipieren, veranstalten und begleiten wir
in enger Kooperation mit dem jeweiligen Partner. Wir passen unsere praktischen
Angebote und Themen auf die jeweilige Gruppe und die individuellen Bedürfnisse
der Teilnehmer an. So können wir Menschen ermutigen, ihren Kenntnissen,
Erfahrungen und Fähigkeiten zu vertrauen, ihre Kompetenzen (wieder-)
zu entdecken und auszuschöpfen, Selbstvertrauen zu entwickeln und
sich neuen Aufgaben zu stellen. |
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Internationales |
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UNESCO-Kreativitätsworkshops |
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Seit
1980 führen Mitarbeiter des Vereins interdisziplinäre Workshops
zur Weiterbildung von Designern zum Thema "Rehabilitation" durch.
Daraus haben sich die UNESCO- Greativitätsworkshop, "Toys for
Children`s Rehabilitation" entwickelt.
20 Teilnehmer (Designer, Pädagogen, Therapeuten und Spielzeugmacher)
in der Regel aus 15 Ländern, leben 2 Wochen in Einrichtungen für
Menschen mit Behinderungen. Sie hospitieren bei Kindern und Erwachsenen,
lernen die individuellen Probleme, vor allem aber auch die Fähigkeiten
und Begabungen kennen. Daraus entstehen neuartige, einfache, leicht herzustellende,
sinnvolle Spielzeuge. Die konsequenten Designlösungen haben den Ursprung
in in den besonderen Bedürfnissen und Anforderungen der Menschen
mit Behinderungen. Es entsteht kein "behindertes", sondern einfach
gutes Spielzeug: Spielzeug, das die Sinne anregt und therapeutische Funktionen
erfüllt. Im Laufe der Zeit entstanden so über 200 innovative
Spielzeugideen.
Von
1990 bis 2003 führte der Verein in Zusammenarbeit mit der UNESCO
und Partnern vor Ort weltweit 12 solcher Kreativitätsworkshops durch.
Über diese Arbeit entstand ein internationales Netzwerk.
EU-Projekte
Gemeinsam mit Partnern in anderen Ländern haben wir
Workshopserien entwickelt, in denen wir mit Personen aus Randgruppen (wie
Menschen mit Behinderung, Senioren, Gefangene) Spielzeug gestalten und
herstellen. Dies führt nicht nur zu gegenständlichen Ergebnissen,
durch die kreative Arbeit werden Motivation, Selbstbewusstsein und gleichberechtigte
Zusammenarbeit erlebt. Projekte, die diesen Ansatz deutlich machen:
waren z.B. das T.I.C.- und T.I.M. Projekt.
Workshops
für Erzieher bzw. für Handwerker
Seit einem Jahrzehnt führt der Verein als Partner
des UNESCO-Programms „Bildung für Kinder in Not” Projekte
in Entwicklungsländern durch. Mit den Erziehern suchen wir gemeinsam
nach Möglichkeiten, um Kinder noch gezielter durch Herstellung und
Gebrauch von Spielmitteln aus einheimischen Materialien fördern zu
können.
Handwerker mit Behinderungen in Entwicklungsländern unterstützen
wir durch praktisch orientierte Seminare für Handwerker, in denen
wir miteinander die jeweiligen Erfahrungen bei der Herstellung von Spielzeug
austauschen. Ausbildungsstätten und Weiterbildungseinrichtungen für
Designer, bzw. für Erzieher unterstützen wir bei der Ausarbeitung
ihrer Lehrprogramme, z.B. in Indien, Ungarn und Rußland.
Durch die ausländischen Teilnehmer an den Kreativitätsworkshops
hat sich fast automatisch ein internationales Netzwerk gebildet. Am Ende
der Workshops fragten uns die Teilnehmer: Was können wir selbst tun,
um das Zusammenleben von Menschen mit und ohne Behinderungen zu verbessern?
Oft entwickelten die ehemaligen Teilnehmer eigene Projekte und Initiativen.
Der Verein unterstützte sie dabei mit Rat und Tat. Der Verein wirkt
bei UNESCO-Programmen mit. Er ist Mitglied des CONFINTEA Disability Network
sowie Partner des UNESCO-Programms „Bildung für Kinder in Not”.
Wir beginnen außerdem gerade damit, einen internationalen Newsletter
herauszugeben, durch den sich interessierte noch umfassender gegenseitig
über Aktivitäten in den verschiedenen Ländern informieren
können.
Kooperationen
Mit ehemaligen Teilnehmern von Kreativitätsworkshops
haben sich dauerhafte, stabile Kooperationsbeziehungen. |
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Versand |
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Direktverkauf
und Versand |
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Die
Produkte des Versands, u.a. Spielzeug, das Ausstellungssystem und die Publikationen,
wie z.B. Spielmittelbauanleitungen) sind in internationalen
UNESCO-Kreativitätsshops entstanden. |
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Tischlerei |
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Tischlerei
als Zweck und Ausbildungsbetrieb |
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Zweckbetrieb
Im
Jahr 2002 erhielten wir die Möglichkeit, die moderne Maschinenausstattung
eines anderen gemeinnützigen Vereins zu übernehmen. Dadurch
waren wir in der Lage, einen Zweckbetrieb einzurichten, in dem fachlich
erfahrene Menschen mit Behinderungen und hochqualifizierte Langzeitarbeitslose
beschäftigt werden.
Gleichzeitig haben wir mit der Berufsausbildung von Lehrlingen
in der Tischlerei begonnen. Damit leisten wir einen Beitrag zur Verbesserung
der Lehrstellensituation in Berlin, insbesondere für Jugendliche
mit Behinderungen. Andererseits haben wir so die Vorraussetzung geschaffen,
daß zu einem späteren Zeitpunkt Schüler aus dem Projekt
"Arbeit
und Bildung" bei uns eine Lehrausbildung beginnen können.
Service
und Angebote
Unsere
Tischlerei hat die Möglichkeit vielfältige Aufträge schnell
und in hoher Qualität zu einem günstigen Preis zu erledigen,
z.B.:
-
Herstellung und Reparatur von Spielmitteln
- Herstellung und Aufarbeitung von Möbeln
- Einbau und Maßanfertigung von Möbeln aller Art: Hochbetten,
Regale, Schränke, Küchen- und Badmöbel
- Reparatur und Abdichten von Fenstern und Türen
- Umsetzung unserer und Ihrer Ideen durch unsere Designer
- Beratung und Aufmaß nach Absprache |
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Schneiderei

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Änderungsschneiderei neu eröffnet
-
Änderungen aller Art und Reparaturen
- Anfertigung von Gardinen
- Individuelle Produkte aus Textilien
- Anfertigung von kleinen textilen Serien
- Anfertigung von Damen- und Herrenoberbekleidung
und Accessoires
Angebot und Preise als PDF-Datei!

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Nach
oben 
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