Ausgangsidee
Im Jahr 1990 fand der 1. internationale UNESCO-Kreativitätsworkshop
im Bauhaus in Dessau statt. Dieses Veranstaltungskonzept wurde zu
einer tragenden Säule der Vereinsarbeit. Es folgten 12
weitere Kreativitätsworkshops unter dem Titel "Toys for Children's
Rehabilitation", auf denen neue Spielzeuge entwickelt wurden, die
besonders für Kinder mit Behinderungen geeignet sind.
Der Verein selbst wurde dann 1991 gegründet.
Folgeprojekte
Verschiedene weitere Aktivitäten ergaben sich aus den Kreativitätsworkshops.
- Workshops und Seminare
für Eltern und Erzieher werden von uns
in Deutschland und weltweit - auch in Entwicklungsländern - durchgeführt.
- Einen Teil, der auf Kreativitätsworkshops entstandenen Spielzeugideen,
entwickeln wir weiter und führen Tests durch. In der Vergangenheit
vor allem in Integrationseinrichtungen, heute vor allem in unserer Ludothek.
-Für geeignete Spielzeuge geben wir Bauanleitungen
heraus. Vier Bände mit dem Titel "Spielzeugwerkstatt –
Spielzeug zum Selbermachen für behinderte und nicht behinderte Kinder"
wurden bereits veröffentlicht.
- Eine kleine Serie von ausgewählten Spielzeugen lassen wir in Werkstätten
für Behinderte oder in kleineren Unternehmen produzieren und vertreiben
diese über unseren Versand.
- Über internationale UNESCO-Kreativitätsworkshops
entstanden vielfältige Kooperationsbeziehungen im In- und Ausland.
Ein internationales Netzwerk ist weltweit aktiv, verschiedene gemeinsame
Projekte mit engagierten Partnern, z.B. in Indien, Mali, Mexiko und Armenien
wurden bisher durchgeführt.
- Seit 1997 koordinieren und begleiten wir Integrations- und Kreativitätsprojekte
im Rahmen der Europäischen Union. Dabei ging und geht es vor allem
um die aktive Teilhabe von Menschen mit Behinderungen oder aus anderen
benachteiligten Gruppen an kreativen, produktiven und Bildungsprozessen.
- Im Herbst 2003 eröffneten wir eine Ludothek
in unserem Haus, in der man Spielzeuge ausleihen und sich beraten lassen
kann.
- Im Projekt "Arbeit
und Bildung" werden Jugendliche mit Behinderungen schulbegleitend
auf die Berufstätigkeit vorbereitet; während des gesamten Schuljahres
werden sie nachhaltig gefördert. Ihre Beschäftigungschancen
werden erheblich verbessert.
- Seit 2002 betreiben wir eine Tischlerei
als Zweckbetrieb; dort setzen wir Aufträge aller Art um. Seit 2004
übernehmen wir auch Textilarbeiten in unserer Änderungsschneiderei.
Mitarbeiter
Seit Beginn entwickelte sich ein Stamm von engagierten Beschäftigten;
darüber hinaus arbeitet der Verein mit einer wechselnden, über
unterschiedliche Fördermodelle finanzierten Mitarbeiterschaft. Außerdem
wird von einigen Vereinsmitgliedern seit Jahren ehrenamtlich eine umfangreiche
Arbeit geleistet.
Zentrum "Förden
durch Spielmittel"
Der Vereinssitz wurde inzwischen als Zentrum um- und ausgebaut.
Damit findet der Gesamtansatz des Vereins auch seine bauliche Entsprechung.
 
Das
Zentrum Fördern durch Spielmittel wurde im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms
(UEP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE) und des Landes Berlin/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
gefördert (4901
UEP/OÜ4 und 10607 UEP/OÜ4).

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