Ökologischer
Umbau des Vereinshauses
In den Jahren 2000-2003 wurde das Haus Nr. 24 umgebaut,
2004 wird der Umbau des Hauses Nr. 25 abgeschlossen. Beide Gebäude
stehen auf dem Hinterhof im Zentrum des Sanierungsgebietes Prenzlauer
Berg und wurden ursprünglich als Pferdefuhrbetriebe genutzt.
Neben einem behindertengerechten Umbau war für unseren Verein ein
wichtiges Sanierungsziel die umweltfreundliche Modernisierung. Umbau mit
ökologischen Aspekten heißt hier:
- Verwendung ökologischer Werkstoffe, z.B. von gesundheits-freundlichen
Farben und nachwachsenden Dämmmaterialien.
- Energieeinsparungen durch optimierte Wärmedämmung
sowie die Verbesserung der Belichtungsverhältnisse (Dacherhöhung
um
1 Meter und Einbau eines Lichtbandes, Einbau von Oberlichtern sowie von
Ganzglastüren)
- Energiegewinnung durch Installation einer Photovoltaikanlage;
durch die Solaranlage werden uns bereits
25-33% der laufenden Energiekosten refinanziert.
- Senkung des Trinkwasserverbrauchs durch Einbau einer
Regenwassersammelanlage für Toilettenspülung und Grünanlagenbewässerung;
durch die Anlage werden jährlich 50% der Trinkwasserkosten
eingespart.
- Hofbegrünung, einschließlich der wasserdurchlässigen
Pflasterung des Innenhofes. So ist ein grüner Ruhepol entstanden,
der wesentlich zur Klimaverbesserung im Hof beiträgt.
- Schaffung von Vogelnistplätzen durch
eine spezielle Ausgestaltung des Daches.
Anläßlich des Umbaubeginns konnten wir den Präsidenten
des Deutschen Bundestages und Vertreter der Bezirksverordnetenversammlung
Berlin-Prenzlauer Berg begrüßen.
 
Das
Zentrum Fördern durch Spielmittel wurde im Rahmen des Umweltentlastungsprogramms
(UEP) mit Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung
(EFRE) und des Landes Berlin/Senatsverwaltung für Stadtentwicklung
gefördert (4901
UEP/OÜ4 und 10607 UEP/OÜ4).

„Mit dem Sanierungsprojekt setzen wir zugleich ein deutliches Zeichen
für die umweltfreundlichen Möglichkeiten einer Rekonstruktion
von Altbausubstanz und zeigen, daß die Kosten für ökologische
Maßnahmen nicht wesentlich höher sein müssen als bei allgemein
üblicher Bauweise. Zudem können wir langfristig gesehen einen
Teil der Investitionen durch Einsparungen wieder einspielen", unterstreicht
der Geschäftsführer Siegfried Zoels.
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